Deutscher Gewerkschaftsbund

PM DGB Reg. VoSü - 08.02.2018

DGB bemängelt Zustand der Berufsbildenden Schulen

„Wie bewerten Auszubildende ihre Ausbildung“?

Genau mit dieser Frage beschäftigte sich die DGB-Jugend Rheinland-Pfalz/Saarland und veröffentlichte heute ihre erhobene Studie in einem Ausbildungsreport.

Dieser zeigt, dass in vielen Bereichen der beruflichen Bildung ein Investitions- und Reformstau herrscht.

Vor allem die Qualität der Berufsbildenden Schulen lässt zu wünschen übrig. Auszubildende beklagen hier die  veraltete und mangelhafte Ausstattung. Auch im Hinblick der Digitalisierung und der Arbeit 4.0 stehen den Berufsbildenden Schulen große Herausforderungen bevor, während die Arbeitgeber deutlich fortgeschrittener sind. 

Dieses Thema beschäftigt seit längerem auch die DGB-Jugend aus der Region Vorder- und Südpfalz. Sie nahmen sich der Situation in Ludwigshafen an.

„Hier sieht man deutlich, dass zu wenig in die Instandhaltung der Gebäude investiert wird. Viele Bausubstanzen verfallen und Verbesserungen der technischen Ausstattungen bleiben aus, weit entfernt von der Arbeitswelt 4.0“, so Ann-Kathrin Weiß, Organisationssekretärin des DGB.

Im vergangenem Jahr erstellte die DGB-Jugend aus der Region hierzu einen Berufsschulreport.Die darin enthaltenen Bilder sprechen für sich und die Forderungen aus ihrer Sicht sind klar beschrieben: „Mehr Investitionen in die Modernisierung und eine Politik, die sich in der Verantwortung sieht.

Wir erhoffen uns mit dem Wechsel der neuen Oberbürgermeisterin, Jutta Steinruck, dass die dringliche Situation in den Berufsbildenden Schulen mehr an Priorität gewinnt und dass endlich Geld in die Hand genommen und gehandelt wird“, so Weiß.

 

Rückfragen unter DGB Region Vorder- und Südpfalz

Ann-Kathrin Weiß, E-Mail ann-kathrin.weiss@dgb.de

Telefon 0621 5918 461


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